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Staatlich geprüfter Betriebswirt King Schule Kassel
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Erneutes Interview mit dem Abteilungsleiter einer Fachschule für Betriebswirtschaft

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Nachdem ich bereits ein Interview mit dem Abteilungsleiter einer Fachschule für Betriebswirtschaft ergattern konnte, habe ich erneut ein Interview führen können.

Viel Spaß dabei.

Vielleicht können Sie sich kurz vorstellen

Mein Name ist Ulrich Schweers.

Nach dem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank gemacht und diese nach dem Studium durch ein Trainee-Programm zur Geschäftsstellenleitung bei Commerzbank ergänzt.

Seit 1991 bin ich im Schuldienst. Ich unterrichte seit 1994 in der Fachschule allgemeine BWL, den Schwerpunkt Marketing und in den ersten Jahren auch den Schwerpunkt Controlling.

Seit 2007 verantworte ich als Abteilungsleiter die Fachschule.

 

Wir sind in unserer Weiterbildungsklasse mit 30 Schülern gestartet und 20 haben erfolgreich abgeschlossen. Ist das tendenziell ein eher guter oder schlechter Wert?

An der unserer Schule sind die Abbrecherquoten sehr unterschiedlich. In den letzten beiden Jahren entsprechen Sie aber leider in etwa den Angaben.

Da wir die Fachschule nur in Teilzeitform anbieten, ist sicherlich ein wichtiger Grund die fehlende Vereinbarkeit dieser Weiterbildung mit Beruf und Familie. Jüngst kommen auch fachliche Gründe dazu.

 

Was kann man aus Ihrer Sicht gegen die relativ hohen Abbrecherquoten tun? Ist der Stoff zu schwer oder gibt es andere Gründe?

Meines Erachtens kann eine gute Vorabinformation den Fachschülern helfen, um die Studierenden auf die Herausforderungen vorzubereiten.

 

Wo liegen aus Ihrer Sicht die Probleme der Schüler? Ist der Stoff zu schwer oder gibt es andere Gründe?

Der Stoff ist dem Abschluss angemessen, schließlich ist damit eine Gleichstellung mit dem Bachelor gegeben.

Aber sicherlich sind die Inhalte für einzelne Studierende zu anspruchsvoll. Viele Studierende können oder wollen auch nicht die notwendige Vor- und Nachbereitungszeit aufbringen.

 

Welche Tipps würden Sie den Schülern mit auf den Weg geben, um die Weiterbildung erfolgreich zu schaffen?

Man sollte sich und seine Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen können.

Wenn es mal nicht so gut läuft sollte man Hilfsangebote rechtzeitig in Anspruch nehmen.

Außerdem braucht man ein gutes Zeitmanagement. Private Interessen müssen dann auch mal zurück stehen.

 

Was mögen Sie persönlich am Lehrerberuf am Meisten und am Wenigsten?

Ich mag das Unterrichten, junge oder in diesem Falle erwachsene Menschen zu bilden.

Es ist jedes Jahr ein erhabenes Gefühl, wenn die Studierenden Ihre Abschlusszeugnisse erhalten und ich weiß, dass ich meinen Teil dazu beitragen durfte.

Die Korrektur von Klassenarbeiten gefällt mir am Wenigsten.

 

Wenn Sie bestimmte Dinge im Schulsystem ändern könnten, welche wären das?

Das ist mit wenigen Worten nicht zu beantworten. Schulbeginn für jüngere und der Stundenrhythmus sind definitiv zu beanstanden.

In der Fachschule wünschte ich mir mehr Zeit für projekt- oder fallorientiertes Arbeiten.

Die Vergleichbarkeit von Abschlüssen muss weiterhin vereinfacht werden.

 

Als Dank für dieses Interview dürfen Sie natürlich gerne Werbung für Ihre Schule machen. Warum sollten sich Schüler für eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt auf Ihrer Schule anmelden?

An unserer Fachschule unterrichten motivierte und hoch kompetente Lehrkräfte, die mit viel Freude arbeiten.

Wir haben ein gutes Arbeits- und Lernklima.

Hier findet sich der Link zur Schulze-Delitzsch-Schule in Wiesbaden.

Vielen Dank für dieses Interview.

Ich würde mich freuen, wenn du diesen Artikel teilst!

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