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Test Lerntyp

4 Lerntypen

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Heute geht es um die verschiedenen Lerntypen. Grundsätzlich unterscheiden wir 4 Lerntypen.

Jeder Mensch ist anders. Und so nehmen verschiedene Menschen Bildungsinhalte auch unterschiedlich auf.


Welche Arten der Informationsaufnahme der 4 Lerntypen gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen 4 Lerntypen unterschieden. Diese sind der visuelle Lerntyp, der auditive Lerntyp, der fühlende Lerntyp und der kommunikationsorientierte Lerntyp. In diesem Artikel möchte ich die 4 unterschiedlichen Lerntypen mit einigen Praxisbeispielen näher vorstellen.

Im Internet kannst du einige kostenlose Seiten finden, auf denen du deinen eigenen Lerncharakter in Erfahrung bringen kannst. Bereite dich auf Klausuren immer gezielt mit den für dich optimal passenden Lernmethoden vor. Wenn du deinen eigenen Lerntyp kennst kannst du auch die für dich optimale Lerntechnik verwenden, um effektiv zu lernen.

 

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Der Visuelle Lerntyp

Der erste der 4 Lerntypen lernt besonders gut über alles, was man sehen kann.

Statt ihm etwas mündlich zu erklären, solltest du diesem Lerntyp eine Zeichnung machen. Mit langen Fließtexten kann er nichts anfangen und keine Informationen daraus erfassen.

Ich gehöre selbst zu 2/3 zum visuellen Lerntyp und habe mir bei Texten Folgendes angewöhnt: Ich lese den Text zuerst einfach nur durch. Anschließend markiere ich mir wichtige Inhalte und schreibe diese stichwortartig auf einen Zettel. So habe ich einen guten Überblick über die wesentlichen Informationen des Textes.

Gut aufgehoben ist der visuell Lernende unter anderem in Berufen, bei denen viele Informationen durch Zeichnungen weitergegeben werden. Beobachtet mal eure Lehrer und überlegt, welcher Lerntyp die sein könnten. Insbesondere fallen die Visuellen durch absolut klar strukturierte Tafelbilder auf oder dadurch, dass sie gerne den Overhead Projektor nutzen, um Sachverhalte mit Grafiken darzustellen.

Der Auditive Lerntyp

Um Informationen zu erfassen reicht es dem auditiven Lerntyp, wenn man es mündlich erläutert. Mit Grafiken und Zeichnungen kann der auditive Lerntyp nicht besonders viel anfangen. Er redet viel und gerne, weil es ihm einfach hilft, die Inhalte zu verstehen. Die Inhalte einer Präsentation nimmt er mühelos auf.

Solltest du zur Gruppe der auditiven Lerntypen gehören, würde ich dir beim Lernen zu Hause empfehlen, Texte laut zu lesen. Deine Stimme kann dir sehr gut dabei helfen, die Inhalte aufzunehmen.

Er ist besonders für die Berufe geeignet, bei denen man zuhören muss, also z.B. Callcenter oder auch als Arzt.

Der Fühlende (haptische) Lerntyp

Auch der motorische, haptische oder kinästhetische Lerntyp genannt. Meine Lernaufnahme besteht etwa zu zwei Dritteln aus dem Visuellen und zu einem Drittel aus der Motorik. Um Sachverhalte optimal zu begreifen, muss der motorische Lerntyp etwas sehen und anschließend anfassen bzw. etwas aktiv tun. Ohne Unterbrechung lange am Schreibtisch zu sitzen ist überhaupt nicht meine Leidenschaft, auch wenn es wie bei meinem Blog nicht anders geht.

Ideal eignet es sich für den haptischen Lerntyp, einfach mal etwas auszuprobieren. Etwas in Gruppen zu erarbeiten macht diesen Menschen Spaß. Wenn du zur der kinästhetischen Lerntypen gehörst, kannst du beim Lernen mit den Unterlagen hin und her gehen. Das sieht zwar von außen betrachtet etwas komisch aus, kann aber durchaus sinnvoll sein.

 

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Der Kommunikationsorientierte Lerntyp

Der kommunikationsorientierte Lerntyp fühlt sich in Gruppen wohl, bei denen er Menschen mit gleicher Interessenslage um sich herum hat. Das kann zum Beispiel der Klassenraum sein oder eine Lerngruppe nach der Schule.

Die kommunikationsorientierten Lerntypen arbeiten gerne aktiv im Unterricht mit. Sie unterstützen die Lehrer in der Regel auch sehr gut, da sie bei Fragen an die Klasse gerne als Erstes antworten.

 

Zusammenfassung der 4 Lerntypen

Hier wurden nur die 4 grundsätzlichen Lerntypen benannt. Selbstverständlich gibt es sehr selten diese absoluten Extreme, die nur aus dem einen oder anderen Lerncharakter bestehen. Die Grenzen sind fließend, in der Regel hat jeder Lerntyp etwas von dem Einen oder Anderen.

Auch kann es situationsbedingt günstig sein, einen Inhalt in einer für den Lerntyp nicht optimalen Form zu erklären. Auch beim auditiven Lerncharakter sollte man etwas Technisches eher mit einer Zeichnung statt mit Worten erklären. Die Worte können aber selbstverständlich zusätzlich als Unterstützung genutzt werden.

Studien haben ergeben, dass wir Informationen folgendermaßen am Besten aufnehmen:

• 20 Prozent von dem, was wir hören
• 30 Prozent von dem, was wir sehen
• 50 Prozent von dem, was wir hören und sehen
• 70 Prozent von dem, was wir hören, sehen und worüber wir sprechen
• Mehr als 90 Prozent von dem, was wir hören, sehen, worüber wir sprechen und was wir tun

Ein optimaler Unterricht stellt also eine Mischung aus den vier Lerntypen dar. Nutze beim Lernen als Ergänzung auch die Methoden der Lerntypen, die nicht direkt zu euch passen. So kannst du schnell und effektiv lernen.

Wenn du den Begriff „Test Lerntypen“ bzw. „Test Lerntyp“ googelst, findest du online Gratis-Tests, um dich selbst einzuschätzen.

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