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Fehler im Lebenslauf

Erstellung eines tabellarischen Lebenslaufs für die Bewerbung nach dem Abschluss der Fachschule für Betriebswirtschaft

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Nachdem wir uns in der Serie zur Bewerbung nach dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt bisher mit den Normvorschriften nach DIN 5008 und dem Bewerbungsanschreiben beschäftigt haben, geht es heute um den tabellarischen Lebenslauf.

Wie kannst du dich mit einem ausführlichen Lebenslauf optimal präsentieren und einem potenziellen Arbeitgeber dein Interesse signalisieren?

In diesem Artikel findest du mehr Informationen für einen guten Lebenslauf.


Was ist ein tabellarischer Lebenslauf und wie definiert er sich?

Der tabellarische Lebenslauf ist mit weitem Abstand der gängigste Lebenslauf. Es gibt noch einen Lebenslauf in Fließtextform, dieser wird von Arbeitgebern aber äußerst selten verlangt und soll hier nicht weiter thematisiert werden.

Wie der Name schon sagt, wird der tabellarische Lebenslauf wie eine Tabelle erstellt. Der Vorteil besteht darin, dass die Angaben in einzelne Blöcke untergliedert werden können. Durch dieses Layout bleibt der Lebenslauf informativ und ausführlich, aber trotzdem übersichtlich. Die einzelnen Bestandteile des ausführlichen Lebenslaufs werde ich weiter unten näher erläutern.

Ebenso ist es üblich, den Lebenslauf am Computer zu erstellen und anschließend auf Papier oder in einem PDF per E-Mail an den Arbeitgeber zu senden.

Der elektronische Versand von Bewerbungen ist auch gängige Praxis und wird von den meisten Unternehmen Bewerbungen auf Papier vorgezogen. Das ist in der Regel auch im Sinne des Bewerbers, da er dann Papier und Tinte für den Drucker spart.

Als Synonym für den Ausdruck „Lebenslauf“ wird auch häufig „Curriculum Vitae (CV oder C.V.)“, „Vitae Cursus“ oder „Résumé“ verwendet.

 

Zwei Arten von Lebensläufen, die in der Praxis fast ausschließlich verwendet werden: Der amerikanische Lebenslauf und der europäische Lebenslauf

Der amerikanische Lebenslauf unterscheidet sich vom deutschen bzw. europäischen Lebenslauf im Prinzip nur in einem Punkt; der Angaben werden im amerikanischen Lebenslauf rückwärts chronologisch aufgelistet. Man beginnt die entsprechenden Angaben also mit den aktuellsten Informationen, statt mit den ältesten.

Das ist schon der einzige Unterschied. Der amerikanische Lebenslauf hat sich in der Praxis durchgesetzt und ich empfehle dir auch den amerikanischen Lebenslauf bei deiner Bewerbung.

 

Was muss in den Lebenslauf?

Die Frage „Was muss in den Lebenslauf?“ lässt sich pauschal beantworten: Alle wichtigen Informationen über deinen Werdegang.

Trotzdem kann man wichtige Informationen im Lebenslauf leicht vergessen. Deswegen hier einige wichtige Informationen zum Layout des Lebenslaufs.

Hinweis: Ich liste hier zunächst alle wichtigen Angaben im Lebenslauf auf. Gegen Ende der einzelnen Bestandteile im Layout des Lebenslaufs findest du noch mal ein Beispiel als Textdatei, um die Inhalte etwas zu veranschaulichen.

 

Zeiträume

Von wann bis wann hast du die Weiterbildungen absolviert oder Berufserfahrung gesammelt.

 

Kontaktdaten

Deine Anschrift mit Telefonnummer und Email Adresse. Ich würde dir empfehlen, deine Kontaktdaten in die Kopfzeile deines Lebenslaufs einzutragen.

 

Reise- bzw. Umzugsbereitschaft

Bist du bereit, für die Tätigkeit umzuziehen? Trage es hier ein. Die Reisebereitschaft wird in Prozent angegeben. Wenn du bereit bist, bis zu 30 Prozent der gesamten Arbeitszeit zu reisen, trägst du das hier ein.

 

Ausbildung

Der nächste Punkt im Lebenslauf Layout listet deine vollständige Ausbildung mit Schulbildung und Weiterbildungen auf. Nun zu den einzelnen Bestandteilen der Ausbildung, die in jeden ausführlichen Lebenslauf gehören.

Wie im amerikanischen Lebenslauf üblich, werden auch diese Angaben rückwärts chronologisch mitgeteilt.

Wenn du deine Weiterbildung noch nicht abgeschlossen hast, machst du bei den Zeiträumen einen Vermerk „seit“. Beispiel: Seit 09/2014 an dann den entsprechenden Bildungsträger. Zusätzlich empfehle ich dir einen Vermerk mit dem voraussichtlichen Abschluss und dem entsprechenden Datum.

Wenn du bei der Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt schon dabei bist, die Projektarbeit zu erstellen, kannst du das Thema bereits hier eintragen.

Zum Punkt Ausbildung gehört natürlich auch deine Berufsausbildung mit dem entsprechenden Arbeitgeber.

Bezüglich deiner Schulbildung im Lebenslauf reicht der höchste Schulabschluss. Grundschule usw. kannst du weglassen.

 

Berufstätigkeit

Auch hier sollte ein ausführlicher Lebenslauf wiederum die Zeiträume und den Namen der Arbeitgeber beinhalten. Zusätzlich ist eine stichwortartige Aufzählung der Verantwortlichkeiten für einen ausführlichen und damit aussagekräftigen Lebenslauf wichtig.

 

IT – Kompetenz

Hier listest du deine Kenntnisse in Computerprogrammen auf. MS Office-Kenntnisse sind mittlerweile eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Trotzdem würde ich sie mit angeben und eine eigene Einschätzung abgeben, beispielsweise: Grundkenntnisse, gute Kenntnisse, sehr gute Kenntnisse und Expertenkenntnisse.

Genauso verhält es sich mit weiteren Computeranwendungen. Wenn du sehr gute Kenntnisse oder Expertenkenntnisse angibst, mach dich auf Fragen gefasst, woher die guten Kenntnisse kommen.

Es ist gut möglich, dass die Gesprächspartner deine Kenntnisse durch detaillierte Fachfragen prüfen.

 

Fremdsprachen

Welche Sprachen sprichst du und wie gut? Auch hier gibst du wieder eine Einschätzung ab; Muttersprachlich, verhandlungssicher, sehr gut, gut oder Grundkenntnisse.

Beachte meine Hinweise aus dem Bewerbungsanschreiben, dir hier keine Kenntnisse anzudichten, die du nicht hast. Wenn du nur über Grundkenntnisse in Englisch verfügst, trag das auch so ein.

 

Gehalt

Wenn deine Gehaltsvorstellung in der Stellenausschreibung gefragt wird, trag diese ein. Wenn nicht danach gefragt wird, kannst du sie zunächst weglassen.

 




Kündigungsfrist

Wie lang ist deine Kündigungsfrist? Gib das hier an.

 

Wechselmotivation

Fasse deine Wechselmotivation, die du schon im Bewerbungsanschreiben beschrieben hast, noch mal stichwortartig zusammen.

Wie versprochen findest du unter diesem Link eine Textdatei als Beispiel für einen ausführlichen und aussagekräftigen Lebenslauf.

 

Guter Lebenslauf (nur mit MS Word zu öffnen)

 

Nächste Woche geht es weiter mit der Erstellung eines aussagekräftigen Lebenslaufs. Dann gehe ich noch mal intensiv auf die Fehlervermeidung im Lebenslauf ein.

 

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